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Die Welt führt Krieg. Die Regierungen laufen Amok und enteignen tausende von Menschen. Ganze Industrien, Kulturbetriebe, Reisen, alle nicht überlebensnotwendigen Branchen werden stillgelegt. Ein Virus hat die Kontrolle über unseren Planeten übernommen. Winzig klein, extrem reisefreudig und ohne Unterschiede zwischen arm und reich zu machen, zeigt es der Menschheit wo ihr Platz in der Evolution ist.

Pandemien hatten wir schon öfter, aber so eine, die Schockwellen um den ganzen Globus hätte schicken müssen, gab es zuletzt vor ziemlich genau 100 Jahren. Die Influenza-Pandemie mit dem Namen Spanische Grippe wütete von Januar 1918 bis Dezember 1920 und kostete 50 Millionen Menschen das Leben. Eine Fußnote in der Geschichte des ersten Weltkrieges, man wusste wenig, denn der wahre Auslöser, das Influenzavirus, wurde erst 1933 entdeckt. Heute wissen wir mehr, können uns informieren, eigenverantwortlich handeln und trotzdem warten Viele auf Anweisungen, anstelle den eigenen Kopf zu benutzen.

Wie ernst, wie tödlich, wie raumgreifend Covid-19 noch sein wird, weiß niemand genau. Hier in Deutschland zu leben vergrößert aber die Chance, zu den Überlebenden zu zählen. Aber bitte, bloß keine Panik, lieber mal ein Faktencheck: die außergewöhnlich starke Grippewelle von 2017/18 kostete nach Angaben des Robert-Koch-Institutes allein in Deutschland schätzungsweise 25.100 Menschen das Leben. Erinnert man sich an Schreckensmeldungen von vor 2 Jahren? Gab es gar staatlich verordnete Massenimpfungen oder Sondersendungen rund um die Uhr?

Doch warum schafft Covid-19 plötzlich die Vollbremsung? Politiker beschließen Maßnahmen und lassen die Wirtschaft ins Off laufen. Auszeiten in Sachen Emission, von denen Klimaaktivisten nur zu träumen wagten, werden von heute auf morgen beschlossen. Ein Virus bringt die Politik zum Handeln und verdrängt den todbringenden Klimawandel von der Agenda. Menschenleben kommen vor dem Überleben des Planeten? Stephen Hawking hatte uns geraten, dringend einen Ausweichplaneten zu suchen. ­

Die Hoffnung, dass dieses Virus uns alle zur Besinnung bringen wird und uns auf diese Erde zurückholt ist berechtigt, aber nicht begründet. Jetzt, wo vielen von uns die Lebensgrundlage entzogen wurde, sollen wir von Politik und Staat gerettet werden. Hilfspakete werden gepackt, Schulden dürfen wieder gemacht werden, Rettungsschirme werden aufgespannt. Die Retter, welche 24/7 im Rampenlicht stehen, haben wir vor wenigen Wochen noch als Fußnoten in der Politik angesehen. Jetzt lassen sie sich die Gelegenheit „Geschichte zu schreiben“ nicht entgehen. Wer jedoch einmal Geld vom Sozialstaat gebraucht hat weiß, dass die Hürden hoch sind, es allen Versprechungen zum Trotz niemals unbürokratisch läuft und am Ende kaum genug zum Überleben rumkommt.

Besser, billiger und einfacher wäre Stillstand aller Zahlungsverpflichtungen.

Harry S. Truman, sagte einmal „Es ist erstaunlich was man alles erreichen kann, wenn man sich nicht drum kümmert.“ Wäre Nichtstun nicht mal die beste Lösung? Der totale Stillstand der Ausgaben statt Hoffnung auf Almosen vom Staat? Nicht am nächsten Ersten die Miete überweisen, nicht die Versicherung zahlen, nicht die Steuer überweisen, den Strafzettel liegen lassen, das Pay-TV, die Telekomrechnung, die Gas- und Stromrechnung, die KFZ-Versicherung einfach mal nicht zahlen. Auf Rettungsfonds zu warten, 40-seitige KFW-Anträge zu stellen, staatliche Kredite zu „moderaten Zinsen“ zu beantragen – das bringt den riesig aufgeblähten Wasserkopf der Bürokratie endgültig zum Platzen. Die Corona-Krise ist eine schrecklich gute Gelegenheit für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens.

Stillstand gibt uns wieder Zeit zum Nachdenken: über geltungssüchtige Politiker, über die Tricks die Lebensmittelindustrie, die uns bequeme Zeitgenossen mit fettreicher Ernährung aus Massentierhaltung, viel Zucker, Zusatzstoffen und ähnlichen Leckereien erst zur Risikogruppe hochgefüttert hat. Wir selbst sind am Drücker die Medien abzuschalten, die mit Corona-Virus Schlagzeilen, Infektions- und Todesraten Panik schüren. Sehen wir doch mal die Fakten: über den ganzen Tag verteilt sterben geschätzte 2000 Menschen über 70 Jahren an Herzinfarkten, allein in Deutschland. Wo bleibt der Aufschrei?

Bisher sind überwiegend Menschen gestorben, die sehr alt waren und aufgrund von Vorerkrankungen ohne die Medizin überhaupt nicht weitergelebt hätten. Dann starben auch einige wenige, die noch eine gute Lebenserwartung vor sich hatten. So etwas kommt vor und muss, wie jede große Naturkatastrophe, hingenommen werden. Zu blöd für die Pharmaindustrie, wenn eine große und einträgliche Kundschaft früher stirbt, die von ihr mit Medikamenten am Leben gehalten wird.

Mit Stillstand hat sich der Mensch schon immer schwergetan. Panik und Angst helfen uns nicht weiter, sie schwächen nur das Immunsystem. Die Allermeisten Menschen sind von diesem Virus so bedroht wie von einer normalen Grippe. Im schlimmsten Fall stirbt die gesamte Risikogruppe, die Pharmaindustrie muss riesige Verluste hinnehmen. Die vor die Wand gefahrene Wirtschaft wird sich nur langsam erholen, was schon auf wackligen Beinen stand wird es nicht mehr geben. Bestenfalls hat die Menschheit eingesehen wie angreifbar sie ist und macht die Erde nicht weiter platt. Am Ende wird der Stillstand, dank Corona-Virus, zu einer klimatischen Erholung beitragen, die mehr Menschenleben rettet, als das Virus ausgelöscht hat. Machen wir das Beste draus.

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